1. Radfahrtag 5.5.2026: Zagreb - Budacka Rijeka (90 km)
- Andreas Greff
- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Heute ging es schon zum Frühstück ein kurzes Stück mit dem Rad von unserem Apartment zum Bäcker, wo wir lecker frühstücken konnten. Dann endlich - und schon recht früh gegen 9:00 Uhr - sind wir aufgebrochen. Zuerst einige Kilometer durch die Großstadt Zagreb mit recht ordentlichen Radwegen, dann langsam raus in die ruhigeren Gefilde. Dabei auch ein kurzes Stück auf einem europäisch geförderten Radweg...
Der Bereich südlich von Zagreb ist recht unspektakulär - morgen wird es wesentlich interessanter mit mehreren Wasserfällen und Nationalpark. Dafür war die Strecke recht gut zu fahren, nur selten mal Schotterwege, ansonsten hat uns Komoot wieder über sehr ruhige und gut asphaltierte Nebenstrecken geführt. In einem Dorf gab es fast auf jedem Telegrafenmast ein Storchennest und ein Storch ist sogar auf unserem Weg vor uns aufgestiegen - aber es gab es auch viele feuchte Wiesen und Bäche im Umfeld für Futter.
Unsere erste Rast haben wir nach 45 km gemacht an einem sehr kleinen Lebensmittelmarkt, wo uns ein 84-jähriger Kroate viel über sein Leben erzählt hat und dass wir bei den kommenden Flüssen aufpassen müssen, da die Bosnier diese oft von ihrem Land her verschmutzen. Die nette Verkäuferin hat für uns vieles auf Englisch übersetzt, sonst hätten wir nicht viel verstanden. Aber so viel Radfahren wäre nichts für ihn, aber immerhin hat er sich danach noch auf seinen Drahtesel geschwungen und ist einige Meter gefahren.
Die zweite Rast gab es um kurz vor 4 an einem Café, da wir gut in der Zeit waren und es gerade etwas anfing zu tröpfeln. Das Wetter war insgesamt perfekt - 25-20 Grad, leider mit Gegenwind aus Südost, der aber ab und an auch mal fast weg war. Udo hatte eine Unterkunft in dieser kargen Gegend vorgebucht, die von dem Café noch ca. 10 km entfernt war, so daß wir schon um kurz vor 5 an unserem heutigen Ziel eintrafen. Dort wurden wir von einem kroatischen Physiotherapeuthen auf deutsch begrüßt, da er mal einige Jahre in München gearbeitet hatte. Und zum krönenden Abschluß des ersten Tages ein ordentliches Abendessen...















Schön, dass ihr einen tollen Start hattet und alles gut geklappt hat! Ich freu mich auf die nächsten Blogeinträge! Liebe Grüße, Marieke
Das hört sich nach einer freundlichen Begegnung an. Ist doch wunderbar wenn man gleich zu Anfang in das ganz einfache Leben der Menschen eines anderen Landes hineinradeln kann.
Stärke erste Etappe. Hört sich ja nach einem entspanntem Start an für die Tour. Dann bin ich ja mal gespannt auf die Bilder von morgen. 🇭🇷