top of page

9. Tag - 13.5.: bis nach Žuljana auf Pelješac

  • Autorenbild: Andreas Greff
    Andreas Greff
  • 13. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Heute sollte es weitergehen auf die Halbinsel Pelješac vor Dubrovnik. Zuvor konnten wir am Abend noch einen schönen Sonnenuntergang und ein gutes Abendessen genießen. Und ich war die Nacht nicht allein - eine kleine Katze hatte es sich auf meinen Badelatschen bequem gemacht - die Kieselsteine sind selbst für Katzen zu piekig...



Nach einem Self-made-Frühstück mit Cappu von Udo ging es dann los - um 14:15 h ging unsere Fähre auf die Halbinsel - die 50 km sollten in 4 h locker zu packen sein. Auf halber Strecke endlich mal bei Plondine angehalten (einer der Supermarktketten hier) und Gebäck und etwas Milch eingekauft, nebenan gab es den Cappucino dazu (in den einfachen Bars/Cafés gibt es nichts zu essen - muss man sich ggf. selbst etwas mitbringen).


Unterwegs einige steile Hügel, aber eine geile Landschaft! Gegen 13:00 Uhr waren wir schon an unserem Fährhafen in Ploce angekommen und konnten uns noch in Ruhe stärken bei Pizza und Spaghetti Carbonara e una Coca Cola...



Um 15:15 waren wir dann auf der Halbinsel, wo wir uns für einen Campingplatz in Žuljana entschieden hatten - also noch ca. 26 km (Punkt B auf der Karte). Aber dafür mussten einige Höhenmeter überwunden werden - heute waren es knapp 1100 m hoch... immerhin bei einem Schnitt von 14,5 km/h (und Gegenwind...)!



Teilweise verlief die Route entlang des EV 8 - aber diesmal war der Belag 1A! Und die Aussicht von oben (immerhin 400 m hoch) war grandios! Aber die knapp 8 km berghoch bei strahlendem Sonnenschein und bis 13-15% Steigung waren schon eine Herausforderung. Aber auf den Gipfeln wurden wir dafür mit einem super Ausblick belohnt.



Dann ging es über mehrere Kilometer nur bergab mit max. 52 km/h, um über einen tollen Höhenweg nach Žuljana zu gelangen. Das kleine Dörfchen sollte angeblich 2 Campingplätze haben - und sah schon beim Hinunterfahren bezaubernd aus. Es stellte sich dann heraus, dass der Campingplatz im Ort nahe am Wasser noch zu ist, wie uns Zdravko mitteilte, der gerade vorbeikam und seinen Rasenschnitt wegbringen wollte. Aber er habe übrigens auch ein Appartment zu vermieten - gleich da vorne und direkt am Meer. Wir haben uns das nur kurz angesehen, uns in die Augen gesehen, und gesagt: das nehmen wir! Etwas Besseres konnte uns nicht passieren - denn obwohl der Ort wirklich klein ist, ist nebenan ein kleiner Supermarkt und auch ein Restaurant (wo wir köstlich zu Abend gegessen haben). Zdravko hat uns dann noch seinen selbst erzeugten Rotwein und Eier, Oliven und Salat vorbeigebracht - Udo hat Brot zum Frühstück besorgt - und wir haben entschieden, hier einen Ruhetag zu machen morgen, da wir dann auch mal Wäsche waschen können. Und baden kann man natürlich auch... alles noch vor dem Sonnenuntergang.



Am Ende ging die Sonne noch weiter unter - und Udo hat dies als heutiges Abschiedsbild auserkoren:



So haben wir heute knapp 90 km hinter uns gebracht (12 davon auf der Fähre) - also auf dem Fahrrad ca. 78 km, somit in Summe 675 km und knapp 7000 Meter hoch gefahren. Morgen dann Ruhetag - wahrscheinlich wenig zu berichten...



5 Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
Daniel
15. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Ich hoffe ihr konntet euch gut ausruhen. Das ist für den Körper und Geist ja auch immer sehr schön und notwendig.

Gefällt mir

Otto
14. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

nach 9 Tagen ist die Pause mehr als verdient. Hoffentlich hat Udo die kleine Katze gefüttert - die muss noch ordentlich wachsen. Tolle Route, aber ich lese immer Gegenwind - gut dass Ihr beide ein sonniges Gemüt habt - ich wäre wahrscheinlich schon in die andere Richtung gefahren. Noch einen erholsamen Pausentag - bin gespannt wo es weiter geht.

LG Otto

Gefällt mir
Udo
15. Mai
Antwort an

Hi Otto, heute auf dem Weg nach Dubrovnik war der Gegenwind so richtig heftig, aber wir sind trotzdem nach 80 km angekommen. Danach noch runter in die Altstadt, massig Treppenstufen, dass das nach dem Radfshren immer so anstrengend ist. LG Udo

Gefällt mir

Gast
14. Mai

Na, das war ja ein richtiger Glückstag für euch:

ein super Radweg, Sonnenschein, grandioser Ausblick und dann noch das Appartment von Zdravko, ganz ungeplant. Gekrönt von einem Supermarkt und einem Restaurant, besser geht es ja gar nicht. Bestimmt habt ihr den Pausentag sehr genossen.

LG Jasmin


Gefällt mir
Andreas
15. Mai
Antwort an

Hi Jasmin, ja, der Pausentag war super! Danke für deine Kommentare!

Gefällt mir
bottom of page