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Blog Udo & Andreas

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2023 - Radtour nach Afrika

  • Andreas Greff
  • 19. Mai 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Am Vatertag sollte es heute bis Peñíscola gehen, einem bekannten Badeort mit einer sehr alter Festung im Meer, die schon die Mauren und Templer gebaut haben. Dort wird es dann einen Ruhetag bei Udo's Nachbarn aus Heidelberg geben, Oskar und Christel. Das gute Essen und die Getränke am Abend bei den Beiden sind auch der Grund, warum dieser Blog erst am Folgemorgen entsteht...


Von unserem Startpunkt El Perelló ging es erst einmal bergab Richtung Meer, aber über sehr kleine Strassen und Wege mit wenig Verkehr und kaum Ortschaften.

Danach sind wir durch die Reisfelder des Ebrodeltas gefahren - eines der wenigen Reisanbaugebiete in Europa. Glücklicherweise waren die Mücken noch nicht unterwegs...

Und auf kleinen Wegen ging es dann entlang alter Olivenhaine und Orangenplantagen bis an das Meer - eine wunderschöne Strecke, wo wir auch unterwegs eine kleine Pause eingelegt haben.


Übrigens gibt es in Europa ja einige Europäische Radwanderwege. Dieser hier in Spanien als Teil des EV8 ist sicher eher als "Wanderweg" zu verstehen:

Die letzten Kilometer entlang der Küste hatten wir dann wieder kräftigen Gegenwind - sind aber trotzdem mit 16,2 km/h im Schnitt gegen 17:00 Uhr in Peñíscola und bei bei Oskar angekommen (auf dem Berg...).

Oskar und Christel haben uns dann ein köstliches Mahl bereitet mit frischer gegrillter Dorado und Gemüse - vielen Dank für diesen tollen Empfang und die Möglichkeit der Übernachtung bei euch! Natürlich haben wir uns alle beim Abwasch beteiligt...

Die Route am Vatertag waren immerhin 87,1 km:

Heute, am Freitag ist erst mal Ruhetag! Zur Mitte der Reise auch mal angebracht - bisher sind gut 1678 km erradelt!




 
 
 
  • Andreas Greff
  • 17. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Heute war ein harter Tag - schöner Sonnenschein den ganzen Tag, aber schrecklicher Gegenwind um die 20 km/h mit Böen bis 30 km/h. Und am Ende ging es immer weiter bergauf... Wir sind nach einer recht milden und trockenen Nacht zu einem guten Frühstück aufgebrochen auf dem Campingplatz. Leider konnte Udo die Nacht nicht so richtig schlafen, da irgendwelche seltsamen Vögel die ganze Nacht Alarmsirenen-ähnliche Töne von sich gegeben haben. Welcher schräge Vogel das war, konnte bisher nicht geklärt werden.

Vor der Abfahrt waren wir versucht, in dem Camping-Supermarkt noch etwas Sangria in Dosen mitzunehmen - haben es dann aber doch sein lassen...

Vor der Abfahrt sind wir dann auch noch mal kurz an den Strand gegangen und ins Wasser - zumindest mit den Füßen! Das Mittelmeer hat noch nicht die für uns richtige Badetemperatur...

Unterwegs sind wir zu Beginn an einigen schönen Stränden entlanggefahren, die etwas ruhiger und weniger überlaufen schienen als die um Barcelona herum.

Leider ging dem Hinterreifen von Udo dann in Miami (ja, gibt es hier auch) schon wieder die Luft aus - und wir mussten erneut flicken (glücklicherweise war gleich nebenan eine Bar, so daß wir zumindest getränketechnisch gut versorgt waren).

Zum Glück konnten wir dann auch die Ursache der Platten ergründen und dem Mantel einen spitzen Draht entziehen, der sich wohl wieder knapp neben dem Loch von gestern eingebohrt hatte.

Danach ging es weiter gegen den Wind bis wir nach 5 1/2 Stunden im Sattel gegen 18:30 und endlich mal wieder an einer Stadt angekommen (El Perelló), nicht mehr weiter wollten. Dort haben wir dann in ein kleines Hotel eingecheckt und gut im benachbarten Restaurant gegessen.

Kilometer heute 86,6 km mit einem Schnitt von 15,9 km/h.


 
 
 
  • Andreas Greff
  • 16. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Von gestern noch ein kleiner Nachtrag: leider konnte ich mit Udo nicht mehr seine Fotos austauschen, denn nachdem wir diesen Shop in den Gassen entdeckt hatten (und davon gibt es einige in Barcelona) ist Udo nach dem Genuss dieses Gewächses gleich umgefallen :-) (ist natürlich nichts passiert - haben es nur vergessen...):

Am Morgen aus Barcelona herauszufinden, war dann doch recht mühsam - trotz Navi - da man oft an Ampeln warten musste (auf den tollen eigenen Fahrradspuren) und oft rot war... So hat es sich bis ca. 13:00 Uhr hingezogen, nachdem wir erst um 12:00 Uhr nach einem kleinen Morgenbummel durch Barcelona aufgebrochen sind.

Allerdings sind die meisten Radwege in Barcelona 1A - wir hatten über weite Strecken eine eigene Radspur mit kleinen Fahrradampeln - und sogar meist grüne Welle. Hier einige Eindrücke von der Fahrt durch das Unigebiet:


Unterwegs gab es wieder mal einige "Hügel", die unsere Fahrt gebremst haben (speziell vor und nach Sitges, wo wir unsere einzige Rast heute gemacht haben).

Wegen der späten Abfahrt sind es heute auch nur 75,5 km geworden bei 16,5 km/h Schnitt (war zu Beginn wegen der vielen Ampel sehr langsam, danach ging es dann mit einsetzendem Rückenwind - dem Windgott sei Dank - wesentlich schneller).

Unser Plan war es für heute wieder zu zelten unsere Zelte müssen mal wieder richtig trocknen nach der letzten Dusche...). Und dafür hatten wir uns einige Zeltplätze an der Plata Berá herausgesucht. Leider hatte Udo noch einen Platten 5 km vor dem Ziel, so dass wir erst um 19:00 Uhr dort eintrafen. Aber der Reifen war schnell geflickt - und immerhin der erste "Wartungsstopp" nach ca. 1500 km.

Der Zeltplatz hatte sogar noch ein Plätzchen für uns - ist auch ein riesiger, 4-Sterne Zeltplatz (wusste gar nicht, dass es solch einen Luxus beim Zelten gibt). Und das Ganze für 24€ die Nacht - ohne das leckere Abendessen in dem Campingrestaurant...

Hier noch der Streckenverlauf:


 
 
 
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