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Blog Udo & Andreas

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2025 - Norwegen

  • Andreas Greff
  • 22. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juli 2025

Heute ging es pünktlich um 7:30 aus den Federn zum Frühstück - bzw. Cappucino-Kochen, Müsli essen und Knäckebrot mit Belag nach Wahl (Käse oder Aprikosenmarmelade). Die Nacht hindurch hatte es immer mal etwas geregnet, aber am Morgen war es trocken von oben. Und so sollte es auch den Tag über bleiben - es kam sogar die Sonne raus und teilweise hatten wir wieder an die 29°C!. Aber es wurde auch kälter zwischendurch - dazu später.


Wir hatten uns für heute Abend ein Hotelzimmer gebucht in Nesflaten - mit echten Betten und warmer Dusche! Das liegt zwar nur 56 km entfernt, aber dazwischen liegt dieser lange Anstieg über 20 km auf 1066 Höhenmeter! Das heisst, wir haben heute wieder 2020 Höhenmeter gemacht - 1010 hoch und genausoviele runter.


Vor dem Anstieg ging es noch an dem berühmten Latefoss vorbei, dem Zwillings-Wasserfall und dem Espelandsfossen - immerhin wird das Tal auch "Tal der Wasserfälle" genannt.


Für den Anstieg hatten wir glücklicherweise das perfekte Wetter: es war angenehm warm mit ca. 22°C (nach oben hin ca. 18), kaum Wind (bis auf die letzten Höhenmeter, wo uns ein sehr frischer Wind entgegenblies). Und wir hatten kaum Sonne - dafür lag oben sogar noch etwas Schnee! Leider hat all das nicht gereicht, an einigen Stellen ging es dann nur im Schritttempo weiter.


Aber wir sind oben angekommen! Dort gab es ein wunderschönes Panorama mit grasenden Schafen auf den Wiesen und an den Abhängen.

Der Verkehr hielt sich auch in Grenzen, da ein großer Teil der Strecke eine Umfahrung des 4,5 km langen Tunnels darunter war (Verbot für Radfahrer), allerdings hatten sich einige Biker auf die Route "verirrt" (muß sich wohl als besonders schön herumgesprochen haben) und auch einige Autos - aber sehr moderat, im Gegensatz zu der Hauptstrasse davor und danach, wo wir doch oft den Verkehr blockiert hatten, bis man wieder überholen konnte. Aber alle waren sehr rücksichtsvoll.



Die Abfahrt runter von dem Gipfel war dafür der Radfahrer-Traum - toller Asphalt und kleine Strassen mit tollen Kurven und einem Ausblick, der einem fast den Atem verschlagen hat. Leider hat die Action-Cam-Batterie den Geist gerade dann aufgegeben, so dass es davon kein Video gibt (hoch fahren wollte keiner von uns noch mal...). Sehr schade, aber wir haben dann nach Akkuwechsel die Abfahrt auf der großen Strasse danach und eine andere kleine Nebenstrecke aufnehmen können, so dass zumindest ein Eindruck entstehen sollte, wie es von weiter oben ausgesehen hat - und die Strasse selbst konnte man schon bei den Hochfahrfotos/-video sehen..

Unten angekommen, ging es erst einmal eine Zeitlang an einem großen See entlang (Roeldalsvatnet) und den Fluß entlang, der dem See entspringt und in den auch ein weiterer großer Wasserfall fließt, der Flesefossen. Hier waren dann auch mal wieder um die 29°C, so dass unsere feuchtgeschwitzten Sachen wieder etwas trocknen konnten beim Dahingleiten. Und wir hatten tatsächlich fast 20 km nur bergab vor uns - prima!



Wie geplant kamen wir dann gegen 17:00 in unserem Hotel an, wo wir endlich mal wieder warm duschen konnten (gestern war kalt-duschen angesagt...). Und es gab ein herrliches Abendessen direkt mit Blick auf den See:

Morgen geht es dann wieder über einige Hügel und durch einige Tunnel - also heute werden die Rückleuchten noch mal aufgeladen!

Entspannte Grüße - Udo und Andreas

 
 
 
  • Andreas Greff
  • 21. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Hi, vorweg schon mal: die Videos von gestern sind eingestellt!


Heute sollte es nur 40 km weit gehen zum letzten Campinplatz vor dem großen Anstieg auf 1000m.


Doch der Morgen begann hektisch: um 7:15 wurden wir von dem Besitzer der Grünfläche geweckt, die wir für unsere Zelte ausgewählt hatten: hier würde bald gearbeitet und wir sollten uns sputen, alles einzupacken. So saßen wir schon um 8:00 mit heißem Cappucino auf unserer Esstischbank vom Vorabend und haben unser Frühstück eingenommen. Interessanterweise wird in der Ecke inzwischen auch Wein angebaut - mit Folienabdeckung. Mal sehen, wie der schmeckt...


Der Weg führte dafür heute schön entlang des Ausläufers vom Hardangerfjord. Meistens auf der Hauptstrasse, aber glücklicherweise war in unserer Richtung weniger Verkehr. Und ganz toll waren die Umfahrungen der Tunnel, wo die Radfahrer nicht durch durften.



Da ging es scharf am Fjord entlang auf den alten Strassen - nur noch für Radfahrer mit dem besten Blick!

Leider mussten wir doch hinter Thyssedal durch einen 1,5 km langen Tunnel - aber bei wenig Verkehr ging das ganz gut. Und ruck-zuck waren wir dann in Odda, dem Ort am Ende des Fjords. Die 4000 Einwohner-"Stadt" hat sonst nicht viel zu bieten - aber wir haben dort unsere Einkäufe für die nächsten Tage gemacht - u.a. 4 Dosen Bier...


Zwei Trolle in Tyssedal
Zwei Trolle in Tyssedal

Aus Odda heraus mussten wir dann schieben - es ging einen Schotterweg abseits der Hauptstrasse steil hoch, entlang des Wasserfalls von dem oberen See nach unten. Und noch schien die Sonne recht stark, wenn auch etwas vermindert und mit mehr Wolken dazwischen.

Doch "oben" angekommen, ging der Weg einigermassen eben an dem Fluss bzw. See entlang. 10 km später waren wir dann schon gegen 15:00 an unserem Zeltplatz angekommen (wo wir us am morgen versichert hatten, dass noch Platz ist). Der Hlidal-Campground liegt direkt gegenüber von einem tosenden Wasserfall - und der Bach dazu lässt es wahrscheinlich die ganze Nacht durch rauschen. Leider hat es hier ab 17:00 Uhr angefangen zu regnen...aber die Zelte standen ja schon und es gibt eine Hütte, in der man sich gemeinsam bei Regen aufhalten kann.


Morgen geht es dann hoch ins "Gebirge" mit einigen 1500ern und wir müssen bis auf 1000 m hoch... Zum Glück gab es heute wieder gute Spaghetti mit Tomaten-Zwíebel-Speck-Soße, Parmesankäse und Bier!


Mal sehen, die das Wetter dann morgen ist!





 
 
 
  • Andreas Greff
  • 20. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Juli 2025

Eigentlich sollte es ja heute nur bergab gehen - aber da hatten wir wohl das Höhenprofil der weiteren Kilometer verdrängt. Es sollten dann doch wieder so viele wie gestern werden, genau genommen sogar mehr mit 2020 Höhenmetern.


Unsere Etappe bis Kinsarvik
Unsere Etappe bis Kinsarvik
Die letzten Kilometer nach Kinsarvik
Die letzten Kilometer nach Kinsarvik

Und es sind an die 80 km geworden - wenn auch etwas unfreiwillig, da wir noch weiter mussten, da unser Wunsch-Campingplatz uns partout nicht mehr aufnehmen wollte - komplett voll. Aber dazu später mehr. Jetzt erst einmal zu der tollen Abfahrt nach dem Aufstehen und frühstücken. Und unser erstes Frühstück war sehr lecker. Sogar Milch für das Müsli konnte man mit etwas Milchpulver und Wasser machen - schmeckte sehr gut! Udo hat den heißen Cappucino bereitet, etwas Knäckebrot mit Belag nach Wahl - ein guter Start!

Und dann ging es erst einmal über 5 km bergab - mit max. 51,5 km/h runter zum Fjord. Vorbei auch an dem berühmten Steinsdalsfossen, einem Wasserfall, unter dem man durchgehen kann.

Danach hatten wir unsere erste Fährfahrt von Toervikbygd bis Jondal, die übrigens für Radfahrer kostenlos ist!


Inzwischen war es wieder einmalig heiß geworden, die Sonne knallte mit 30°C herunter - und besonders bei den Anstiegen vor Utne (das was so unscheinbar aussieht mit 270 Meter Höhe hatte aber lange 12% Steigungen!). Da der Anstieg auch sehr lange in der prallen Sonne war, musste ich einige der Kurven doch schieben - immerhin wiegt Gepäck und Einkauf an die 30 kg.


Aber dafür gab es eine tolle Abfahrt!

Und tolle Fotos gab es von unterwegs auch.


Ausserdem ist die Ecke bekannt für ihre Äpfel und den Cidre daraus sowie für Kirschen / Schattenmorellen (man konnte überall an der Strasse in kleinen Buden "Moreller" kaufen):

Vor der Fährfahrt von Utne nach Kinsarvik konnten wir noch etwas ausruhen und ein Eis im Garten eines süßen Hotels essen:


Von Kinsarvik wollten wir auf den Campingplatz Lofthus - doch leider war der so ausgebucht, das angeblich keine 2 Zelte mehr draufpassen. Da half auch kein betteln - wir mussten weiterfahren in den nächsten Ort, Ullensvang. Anfragen zum Übernachten in privaten Gärten schlugen leider fehl, ebenso eine Anfrage bei einer netten Pension mit Restaurant. Immerhin hat uns der Wirt dort den Tip gegeben, es mal hinter der Kirche am Wasser zu versuchen. Da wurden wir auch fündig und haben uns vorher erst einmal im Fjord schön abgekühlt! Danach haben wir auch Kochen verzichtet und sind zurück zum Restaurant. Der Wirt hat auch gleich gefragt, ob wir was gefunden hätten. Leider hatte die Küche offiziell schon zu (ab 21:00), aber man hat und dann doch noch neben zwei Bier ein schönes Essen mit Huhn und Reis serviert!

Das erste Bild war unser Badestrand…


So, jetzt schaffe ich die Videos nicht mehr - folgt morgen. Good Night!


 
 
 
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