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Blog Udo & Andreas

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2026 - Kroatien-MNE-AL-Korfu

Von Zagreb über Montenegro und Albanien bis Korfu

  • Andreas Greff
  • vor 14 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Gestern Abend ging es nach dem Blogschreiben bei uns noch etwas weiter - und wir würden uns ja nicht die Bike-Dancer nennen, wenn nicht auch mal etwas Tanz dabei wäre. So sind wir gestern noch in den GUMA Night Club gegangen und konnten dort noch ausgiebig tanzen - zu cooler Mucke, wie in alten Tagen...



Am nächsten Morgen gab es in unserer Unterkunft eh erst ab 9:00 Uhr Frühstück, dafür reichlich und als gute Basis für den anschließenden Stadtrundgang durch die Altstadt von Zadar.


Auf der erst 2005 erneuerten Uferpromenade (die im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde) gab es eine interessante Installation, bei der der Wellengang die Töne einer Orgel erzeugte:



Es ging dann gegen 12:30 wieder los Richtung Fährhafen (leider konnten wir mit unseren Fahrrädern nicht vom näher gelegenen Personenhafen ablegen), um auf die Insel Ugljan zum Ort Preko zu schippern.


Auf der Insel sind wir an tollen Stränden und schönen Wegen entlang der Küste gefahren, auch mal mehr im Landesinnern und hügelig, aber heute mal mit Rückenwind und tollem Sonnenschein.



Und weil es dieses tolle Wetter nur heute geben sollte, haben wir uns auch entschlossen, hier auf der Insel unsere erste Nacht im Zelt zu verbringen.



Der Zeltplatz, den wir uns ausgesucht hatten, erwies sich als ein Glücksgriff: der Chef war gerade in den lezten Zügen für den kommenden Ansturm in 1-2 Wochen - und es war sonst niemand auf dem kleinen Arboretum-Campingplatz - mitten unter Bäumen (wie der Name vermuten lässt). Nebenan war die Adria - und da es noch früh war, sind wir gleich mal reingesprungen - schön warm und sehr erfrischend mit feinem Sandstrand! Und danach dann unser obligatorisches Camping-Menü - die treuen Blogleser *innen werden es aus den früheren Touren kennen: Spaghetti mit Tomatensauce, verfeinert mit Speck und Zwiebeln! Dazu gab es vom Chef einen selbst erzeugten Rotwein (für mich) und kühles Bier (für Udo).



Ach so, kilometermässig waren es heute nur 32 km bei 15,1 km/h Schnitt:



Mal sehen, wie die Nacht wird - wir freuen uns auf das Frühstück morgen und danke für eure Kommentare!

 
 
 
  • Andreas Greff
  • vor 24 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Heute sollte es bis ans Meer gehen - und wir haben es geschafft: nach 95 km kamen wir in Zadar an, noch relativ früh um 17:30 - aber doch etwas geschafft...


Los ging es nach einem einfachen Frühstück, was wir am Tag davor von der Mutter unserer Vermieterin erhalten hatten - auf Nachfrage, ob es etwas zu essen gäbe, da wir seit dem Morgen an keinem Laden vorbeigekommen waren. Udo hatte noch die Wurst vom Abendbrot, ich habe mich auf die Sauerkirschmarmelade auf Toastbrot gestürzt. So ging es dann los um kurz vor 10, Richtung Süden - und der Punkt B war unser Ziel: Zadar vor der Insel Ugljan.




Die erste Strecke ging seicht bergab, bis zu einem kleineren Anstieg über 4,5 km. Hier konnte man wirklich nur Natur um einen herum sehen...



Am Anfang war es heute noch relativ frisch bei 12- 15 °C, doch nach dem Pass wurde es merklich wärmer - mein Navi zeigte sogar 29 °C an - aber auch wenn es durch die Sonneneinstrahlung etwas erhöhte Werte anzeigt - gefühlt war es so warm. Und wir hatten in der Ecke sogar mal eine kurze Zeit RÜCKENWIND! Und die Abfahrt vom Pass war ein Genuss: 14 km lang nur bergab!



Nach über 4h Fahrzeit hat Udo mir dann endlich eine Pause gegönnt (die Location um 13:00 Uh gefiel ihm nicht...) - aber so saßen wir sehr schön bei einem "Italiener" in Posedarje und waren gekräftigt für die letzten 45 km.



Die zogen sich leider etwas hin - so daß wir erst um 17:30 bei unserer Unterkunft ankamen. Eigentlich war schon Zelten geplant, aber da wir nach den 95 km darauf keinen Bock hatten, musste Booking.com wieder herhalten und wir haben eine schöne Unterkunft in der Altstadt von Zadar gebucht - wo wir heute Abend auch gut gegessen haben nach einem kleinen Bummel durch die interessante Altstadt.



Morgen werden wir den Vormittag noch hier verbringen, bis wir mit der Fähre um 13:35 rüber fahren nach Preko auf die Insel Ugljan. Da werden wir dann morgen bei angesagt besserem Wetter herrunterradeln bis zu einem Zeltplatz. der uns gefällt.


Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag heut bei knapp 18 km/h, insgesamt ca, 337 km in 4 Tagen (über 84 km pro Tag) - wir sind zufrieden...




 
 
 
  • Andreas Greff
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

So, heute war es anstrenged - aber jetzt sind wir frisch geduscht, haben zünftig gegessen und geniessen einen Slivovitz in unserer "Villa" im Nirgendwo. Aber der Reihe nach:


Nach einem guten Frühstück bei Nena sind wir schon kurz nach 9 wieder aufgebrochen, da wir uns extra ein Ticket für den Nationalpark besorgt hatten, wo wir da ja mit den Fahrrädern durch mussten. Geplant war der kurze Weg laut Komoot vom Wegpunkt (wo wir bei Nena übernachtet haben) bis unten links zur Hauptstrasse (unterhalb von km 160 unserer Tour). So der Plan...


Wir kamen also gegen 9:15 h an dem Eingang 3 kurz hinter unserer Unterkunft an (oberhalb des Flusses) und haben dem jungen Wärter am Tor unsere Tickets gezeigt - worauf er meinte: ja, ihr könnt rein, aber die Fahrräder müsst ihr hier stehen lassen - kein Radfahren im Park! Ok, wir wollen die Räder ja auch nur schieben - nein, kein Radfahren im Park. Irgendwann hat er gesagt, wir könnten bei der Information anrufen, die nette Dame dort hat immerhin grundsätzlich gesagt: ja, schieben geht. Dann wollte der Wärter trotzdem wieder nicht - wir könnten ja unten rum wieder zurückfahren. Zurückfahren hätte geheißen, bis nach ganz rechts unten auf der Karte bei Seliste zu fahren und dann die vielbefahrene gelbe Hauptstrasse zurück... Also noch mal diskutiert, das wir unsere Räder wie einen Kinderwagen schieben würden - und irgendwann, als noch andere Gäste rein wollten, meinte er dann, wir düften gehen... Haben wir dann, sind ca 1 h durch den Park gegangen, schnell wieder raus und dann weiter. Im Park war nicht zu viel mit dem Rad zu sehen - außerdem Schietwetter...



Sicherlich bei schönem Wetter noch mal eine Reise wert - und dann für länger dort.


Danach ging es dann bei leicht einsetzendem Regen weiter über zwei Pässe mit 780 und 984 m - nur max. 8% Steigung, aber es zog sich über viele Kilometer. Und dabei auch an Winnetou's Pension vorbeigekommen - war ja mal die Gegend hier, wo die Filme gedreht wurden.



Zum Glück hat es über uns nur leicht geregnet - trotzdem habe ich die Regenhose von Heike schon mal ausprobiert - musste ich aber auf halbem Wege hoch zum 984-m-Paß ausziehen, da es doch zu warm wurde. Leider blieb es dann recht kalt - auf dem ersten Paß waren es gerade mal 12 °C - und der Wind war auch immer noch gegen uns und sehr frisch (kam wohl aus dem kalten Griechenland...).


Dann sind wir endlich vom Paß runter bei kaltem Fahrtwind und konnten uns danach sogar auf dem EuroVelo Nr. 8 (EV8) bewegen, um an unser Ziel irgendwo im ehemaligen Kampfgebiet zwischen Bosnien und Kroatien zu gelangen (ein Wunder, dass es hier überhaupt Unterkünfte gab). Aber der Weg dahin war von der Natur her toll - aber auch etwas spooky mit den leeren und zerbombten Häusern.



Am Ende haben wir heute ca. 85 km geradelt/geschoben bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 15 km/h. Gesamtlänge bisher: ca. 242 km - noch etwas über 1000 km vor uns - und morgen evtl. bis an die Adria bei Zadar!


Danke für eure Kommentare!

 
 
 
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