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Blog Udo & Andreas

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2023 - Radtour nach Afrika

  • Andreas Greff
  • 15. Mai 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Der Tag begann mit einem sonniger Morgen, der uns beim Frühstück auf unserem Balkon (das Essen wurde auf's Zimmer gebracht) einen guten Start in den Tag bescherte. Das war die Wiedergutmachung für das Gewitter gestern...

Kurz nach 10 Uhr ging es dann schon los für die letzten 85 km nach Barcelona. Auf dem Weg dahin sind wir durch einige bekannte Orte gefahren, wie Lloret de Mar - und waren froh, dass wir in Tossa de Mar Halt gemacht hatten. Bilder, die keiner sehen will...

Die Radwege verliefen teilweise sehr dicht am Meer entlang, schön angelegt (abgesehen von den Menschen auf den Radwegen...), manchmal waren es aber auch recht holprige, sandige Strecken.

Schöne Anhöhen mit tollem Ausblick gab es auf der Strecke auch wieder:

Mit nur einer Pause und schneller Fahrt über die N-11 waren wir dann schon um 17:00 in Barcelona an unserem Hotel, gleich gegenüber von dem Gaudi-Haus und haben uns nach etwas Erkundungsgängen ein schönes lokales Tapaslokal an einem belebten Platz ausgesucht. Es gab sogar Live-Musik zwischendurch...

Morgen strollen wir noch etwas durch Barcelona, bevor es weitergeht. Die nächsten beiden Tage sollen uns bis zu Oskar frühen, den wir in Peníscola treffen wollen. Dadurch kann ein Tag mit Weinger Kilometern mit einem normalen kombiniert werden - also morgen etwas weniger.


Heute waren es immerhin 84,1 km mit 16,1 km/h Durchschnitt.

 
 
 
  • Andreas Greff
  • 15. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Gestern waren wir zu platt, um noch den Blog zu posten - deshalb erst heute morgen. Dafür strahlt uns die Sonne schon heute früh entgegen mit einem tollen Ausblick auf das Meer (der gestern Abend aufgenommen wurde):

Wir haben es heute "nur" bis Tossa de Mar geschafft, knapp 70 km, aber die hatten es in sich. Es ging entlang der Küstenstrasse, die sich immer wieder auf die Hügel begab und uns dann wieder abfahren ließ, bestimmt so 20x gestern. Und das nach einer Nacht, unserer zweiten im Zelt, die wieder mal nicht so angenehm war, wie geplant. Es hat die Nacht hindurch geregnet (dafür war der Wind diesmal nicht so stark) und für mich in meinem Sommerschlafsack war es wieder sehr kalt - also echt unangenehm. Zum Frühstück hin gegen 8:00 Uhr kam dann zumindest die Sonne wieder etwas hervor und wir haben unsere Zelte zum Trocknen aufgehängt:

Das Frühstück war dann nur der Rest von einem Baguette mit Käse bzw. Nutella, ein Schokocroissant aus dem letzten Hotel und dem heißen Tütencappucino von Udo. Wir wollten dann eigentlich um 9:00 Uhr unseren Platz bezahlen, da wir gestern erst gegen 18:45 dort eintrafen und die Rezeption um 18:30 geschlossen hatte. Dort mussten wir dann erfahren, dass auf diesem Platz Zelten garnicht erlaubt ist, es dürfen nur Camperfahrzeuge hier sein. Sie würden Ärger mit der Polizei bekommen und haben uns deshalb garnicht erst registriert, sondern gesagt, wir sind "Outlaws" und sollen schnell einpacken (wo wir eh schon dran waren). Dafür war der Platz somit kostenlos für uns (5 € für die Kaffeekasse gab es trotzdem).

So sind wir dann nur spärlich gestärkt und von der Nacht noch verfroren (zumindest ich, Udo hat super in seinem 0°C-Schlafsack gepennt) die Fahrt gen Barcelona angetreten. Aber die 145 km hätten wir eh nicht an einem Tag geschafft. Und die erwähnten Berge waren ja auch noch da. Doch zu Beginn war es fast windstill und recht platt - deshalb noch mal ein kleiner Drohnenflug:


Mitten in den Bergen hat uns dann noch ein kräftiges Gewitter überrascht, das wir glücklicherweise unter einem Olivenbaum einigermaßen trocken überstehen konnten - hat uns aber etwa eine Stunde aufgehalten hat.

Danach ging es dann bei geklärtem Himmel und der ersehnten Sonne weiter - berghoch und bergrunter...

Beim Anblick von Tossa de Mar haben wir dann gesagt, es reicht für heute (war auch schon 17:30). Und haben ein Super-Schnäppchen gebucht für 53€ direkt am Strand und bei der Burg gelegen (und rasend schnellem Internet!). Ein sehenswerter Ort, solange er nicht von den britischen Touristen im Sommer überlaufen ist.

Und Abends gab es dann die erste Paella mit katalanischer Creme und Flan zum Abschluß - und ab ins Bett.

Zum Abschluss noch der Streckenverlauf (69,4 km mit 15,1 km/h Schnitt):



 
 
 
  • Andreas Greff
  • 13. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Heute geht es in unser viertes Land auf dieser Tour: Spanien (nach D, CH und F). Beim Aufwachen hat es noch geregnet in Argelès-sur-Mer - aber für eine Bergüberquerung durfte es ruhig etwas kühler und feuchter sein. Also erst einmal gut gefrühstückt - wir waren mal wieder die einzigen Gäste... und für die Fahrt noch etwas eingesteckt - man weiß ja nie.

In Frankreich haben wir uns noch den pittoresken Ort Collioure angesehen, wo Udo schon mal vor Jahren mit der Familie Urlaub verbracht hatte. Eine schöne Kulisse:


Unterwegs wurde das Wetter dann etwas besser, der Regen war ein leichter, willkommener Nieselregen, nur der Wind war recht frisch, speziell, wenn er sich gegen einen gerichtet hatte. In einer der Kurven berghoch blies er uns so stark entgegen, dass wir fast von den Rädern gekippt sind. Ich habe dann zu Aiolos angefleht, er möge es nicht so hart mit uns meinen und versprochen, nie wieder etwas gegen den Wind zu sagen - und schon hatte er sich beruhigt und hat uns in Spanien sogar frisch von hinten angeschoben! Und die Route entlang der Küste war eine gute Wahl (Danke Timo und Daniel!) - die Anstiege waren gut zu meistern (zumindest nach den ersten 2 Wochen Training auf den Bikes spürte man, dass es leichter ging als vorher), und es waren ein paar geile Abfahrten dabei:

Und noch ein paar Bilder von oben und von dem Grenzpassierevent:



In Spanien haben wir dann den ersten Strand angelaufen und uns an der Schönheit der Costa Brava erfreut:

Und in Sant Marti d'Empúries gab es das erste spanische Radler (was hier auch so heißt, witzigerweise) und etwas Tapas und Salat.

Nach knapp 90 km hat es uns dann aber auch gereicht und wir haben versucht, in einer Can unterzukommen, was wohl so eine Art B&B ist - aber leider hatten wir keinen Erfolg. So mussten wir den nächsten Campingplatz ansteuern, der auf der Route lag, und dort unsere Zelte aufschlagen. Ein netter Freiburger Camper hat uns dann zu unserem Baguette und der Salami und dem Käse von Suzzy noch zwei Bier spendiert - und das Abendessen war perfekt.

Insgesamt sind es dann heute doch noch 89,8 km mit einem Schnitt vom 15,9 km/h geworden bei 1050 Höhenmetern!



 
 
 
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