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16. Tag - 21.5.: nach Durrës

  • Autorenbild: Andreas Greff
    Andreas Greff
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Nach der gestrigen Pizza mit dem hausgemachten Rotwein ging es am Morgen weiter mit frischen Schokocroissants und Cappucino - bis wir dann gegen 10:00 Uhr wieder in die Pedalen treten konnten (die Holländergruppe war inzwischen auch nahezu abgereist...).



Heute sollte es bis Durrës gehen, dem größten Hafenort in Albanien mit einer Altstadt, die von der griechischen Epoche mit geprägt ist. Die Strecke führte uns erst ein Stück des Weges, den wir gestern schon gefahren sind (durch Milot) - aber dadurch konnten wir die vielbefahrene E851 vermeiden (ok, wir mussten sie einmal queren) - aber diese Straße wollten wir nicht lange fahren. Ansonsten war die Landschaft eher unauffällig - es gibt auch keine Fotos davon. Die Strecke insgesamt wurde dann doch 78 km lang mit 290 Höhenmetern - und es schien die Sonne unerbittlich bei 28 °C auf uns herab. In Summe haben wir damit von unseren geplanten 1.500 km 1.131 km hinter uns, noch ca. 369 km to go!


Unterwegs haben wir allerdings die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Albaner kennengelernt. In einem kleinen Cafe, in dem wir für Cappucino und Fanta angehalten haben, kamen wir mit dem Nachbartisch ins Gespräch wo wir her kämen usw., und plötzlich kam der Kellner und meinte, unsere Rechnung sei von dem Herrn hinter unserem Nachbartisch bezahlt worden. Wir haben uns natürlich bedankt, aber der gute Mann konnte nur zwei Worte Deutsch: Hamburg und Benz (er fuhr einen). Er hatte aber die Unterhaltung mit unserem anderen Tischnachbarn mitverfolgt und ist von Deutschland begeistert - also hat er uns eingeladen. Eine weitere Story hat Udo erlebt, als er auf einer gut befahrenen Strasse aus dem Ort heraus plötzlich von einem Auto mit Warnblinker langsam begleitet wird und man ihm deutlich macht, dass er sein Baseballcappy gerade hinten aus dem Gurt verloren hat. Udo hat nur "Kappe - Kappe" verstanden - aber sofort gestoppt und seine verlorene Kappe wieder eingesammelt. Auch sonst gab es immer wieder freundliches Nicken und Daumen hoch, wenn wir vorbeifuhren.


Gegen 17:00 Uhr waren wir dann in unserem Apartment angekommen, wieder dirket in der Altstadt. Fahrräder konnten hinten in dem abgeschlossenen Eingangsbereich geparkt werden und wir hatten einen super Überblick über die Stadt. Beim Sightseeing ging es dann zu dem römischen Amphitheater (bzw. den Resten davon), zu der Moschee gleich nebenan, dem venezianischen Turm und zur Strandpromenade (aber nur der kleinen, nach Süden hin erstrecken sich kilometerlange Strände, an denen wir morgen vorbeikommen werden).



Am Abend gab es dann wieder Fisch mit was dazu... lecker und ein guter Ausklang des Tages!





6 Kommentare

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Marieke
vor 3 Tagen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Was für tolle Erlebnisse - das klingt super! Ganz viel Spaß euch weiterhin!

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Daniela
vor 3 Tagen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

So viel Freundlichkeit, wunderbar. Vielen Dank für die immer wieder schönen Bilder und Berichte

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Andreas Greff
Andreas Greff
vor 3 Tagen
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Hi Daniela, danke für deinen Kommentar und das es dir gefällt. Jetzt sind es leider nur noch 5 Tage, dann ist die Tour schon zu Ende...

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Otto
vor 4 Tagen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

War leider ein paar Tage verhindert Eure Berichte zu verfolgen, aber ich staune welche Etappen Ihr zurück legt - ist das durch das Training möglich? Es tut wirklich gut zu hören, wie in anderen Ländern der Umgang mit Radfahrern ist. Die Landschafts- und Städtebilder sind beeindruckend. Ob ich selbst mit dem Fahrrad oder doch lieber mit dem Auto die Gegend genießen will, kann ich nicht sagen - bin leider doch etwas träge und bequem geworden - deshalb Hut ab vor Eurer Leistung. Weiter gute Fahrt. Und ich freue mich auf nächsten Berichte.

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Hartmut
vor 4 Tagen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Ich jeden Tag aufs neue begeistert, was ihr so alles seht und erlebt. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß auf den „letzten“ Kilometern. Habe richtig Lust auch solche Touren zu machen.

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Daniel
vor 4 Tagen
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

So schön :) Ja, auf dem Rad unterwegs in den kleinen Dörfern kann man die Länder nochmal ganz anders kennenlernen.

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