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3. Tag - 7.5.: in der Lika-Senj-Region

  • Autorenbild: Andreas Greff
    Andreas Greff
  • 7. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

So, heute war es anstrenged - aber jetzt sind wir frisch geduscht, haben zünftig gegessen und geniessen einen Slivovitz in unserer "Villa" im Nirgendwo. Aber der Reihe nach:


Nach einem guten Frühstück bei Nena sind wir schon kurz nach 9 wieder aufgebrochen, da wir uns extra ein Ticket für den Nationalpark besorgt hatten, wo wir da ja mit den Fahrrädern durch mussten. Geplant war der kurze Weg laut Komoot vom Wegpunkt (wo wir bei Nena übernachtet haben) bis unten links zur Hauptstrasse (unterhalb von km 160 unserer Tour). So der Plan...


Wir kamen also gegen 9:15 h an dem Eingang 3 kurz hinter unserer Unterkunft an (oberhalb des Flusses) und haben dem jungen Wärter am Tor unsere Tickets gezeigt - worauf er meinte: ja, ihr könnt rein, aber die Fahrräder müsst ihr hier stehen lassen - kein Radfahren im Park! Ok, wir wollen die Räder ja auch nur schieben - nein, kein Radfahren im Park. Irgendwann hat er gesagt, wir könnten bei der Information anrufen, die nette Dame dort hat immerhin grundsätzlich gesagt: ja, schieben geht. Dann wollte der Wärter trotzdem wieder nicht - wir könnten ja unten rum wieder zurückfahren. Zurückfahren hätte geheißen, bis nach ganz rechts unten auf der Karte bei Seliste zu fahren und dann die vielbefahrene gelbe Hauptstrasse zurück... Also noch mal diskutiert, das wir unsere Räder wie einen Kinderwagen schieben würden - und irgendwann, als noch andere Gäste rein wollten, meinte er dann, wir düften gehen... Haben wir dann, sind ca 1 h durch den Park gegangen, schnell wieder raus und dann weiter. Im Park war nicht zu viel mit dem Rad zu sehen - außerdem Schietwetter...



Sicherlich bei schönem Wetter noch mal eine Reise wert - und dann für länger dort.


Danach ging es dann bei leicht einsetzendem Regen weiter über zwei Pässe mit 780 und 984 m - nur max. 8% Steigung, aber es zog sich über viele Kilometer. Und dabei auch an Winnetou's Pension vorbeigekommen - war ja mal die Gegend hier, wo die Filme gedreht wurden.



Zum Glück hat es über uns nur leicht geregnet - trotzdem habe ich die Regenhose von Heike schon mal ausprobiert - musste ich aber auf halbem Wege hoch zum 984-m-Paß ausziehen, da es doch zu warm wurde. Leider blieb es dann recht kalt - auf dem ersten Paß waren es gerade mal 12 °C - und der Wind war auch immer noch gegen uns und sehr frisch (kam wohl aus dem kalten Griechenland...).


Dann sind wir endlich vom Paß runter bei kaltem Fahrtwind und konnten uns danach sogar auf dem EuroVelo Nr. 8 (EV8) bewegen, um an unser Ziel irgendwo im ehemaligen Kampfgebiet zwischen Bosnien und Kroatien zu gelangen (ein Wunder, dass es hier überhaupt Unterkünfte gab). Aber der Weg dahin war von der Natur her toll - aber auch etwas spooky mit den leeren und zerbombten Häusern.



Am Ende haben wir heute ca. 85 km geradelt/geschoben bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 15 km/h. Gesamtlänge bisher: ca. 242 km - noch etwas über 1000 km vor uns - und morgen evtl. bis an die Adria bei Zadar!


Danke für eure Kommentare!

5 Kommentare

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Stephan
08. Mai

Ist das tatsächlich so schön bei euch, oder habt ihr alles auf dem Handy chic gemacht? 😜 Tolle Eindrücke und vielen Dank für die erfrischenden Reiseberichte😊

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Andreas
08. Mai
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Nein, die Fotos sind real, und ja, es ist so schön hier!

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Heiko
08. Mai

Wow, ich hab großen Respekt für Eure Tour und die Berichte sind echt toll.

Wünsche Euch weiterhin viel Spaß

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Daniel
08. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Dann habt ihr jetzt ja schon die kältesten Tage überstanden hoffentlich. Und den Park werdet ihr jetzt bestimmt auch so schnell nicht mehr vergessen (jedenfalls das Eingangstor)... wann geht es dann eigentlich mit dem Zelten los 😉?

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Andreas
08. Mai
Antwort an

Hi, eventuell schon heute Abend im Zelt - mal sehen, wie weit wir kommen!

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