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Blog Udo & Andreas

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2026 - Kroatien-MNE-AL-Korfu

Von Zagreb über Montenegro und Albanien bis Korfu

  • Andreas Greff
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Heute mussten wir uns leider von unseren Radbegleitern Piet und Theresa trennen, die wir gestern bei unserer Tour getroffen hatten. Piet startete gleich zu Beginn in eine andere Richtung nach Podgorica, der Hauptstadt von Montenegro, um von da mit dem Flieger zurück zu fliegen. Theresa begleitete uns noch ein Stück des Weges, bevor sie auf einem Campinplatz noch in Montenegro Stop machte.



Gegen 10:00 Uhr ging es dann los nach einem kleinen Frühstück und Müsli, gleich den Berg hoch. Die Strecke sollte heute an dem Shkodra See entlang führen, aber über zwei Hügel von ca. 460 m Höhe. Obwohl es bewölkt war und ein Gewitter in der Luft lag, war es sehr schwül warm und wir wünschten uns schon etwa von dem angesagten Regen herbei - aber da kam nichts. Nach ca. 1 h hatte Theresa ein Café am Weg herausgesucht, das sich als wirklich süßer Zwischenstop herausstellte mit einer tollen Aussicht und Reggae-Musik aus den Lautsprechern. Schon der Weg dahin mit dem Blick auf den größten Binnensee Süd-Europas war beeindruckend.



Weiter ging es auf den ersten 460er - mit wieder tollem Ausblick. Nach dem ersten Gipfel ging es dann noch einmal in einen Sattel, von wo Udo und ich weiter auf den nächsten Hügel zusteuerten und Theresa den Weg nach unten nahm zu einem Campingplatz am See.



Die Straßen waren übrigens meistens gut zu befahren - heute hatte ich zwar nicht die Höchstgeschwindigkeit von gestern mit 58 km/h erreicht, aber immerhin 43,2 km/h.



Weiter ohne Theresa ging es auf den zweiten Gipfel, wo sich kurz davor ein netter kleiner Imbiss zum Halten anbot (@Theresa: dein nächster Café-Stop morgen...).



Danach ging es eine Zeit lang auf dem Hochplateau weiter, wo wir einen Urwald aus uralten Esskastanienbäumen durchquert haben.



Dann sollte es eigentlich runter gehen Richtung Albanien, aber da war nichts ausgeschildert und leider hatte mein Komoot wohl auch noch ein falsches Zwischenziel drin, so daß wir erst einmal an dem Abzweig weiter auf der Scenicroad 3B geradelt sind - anstrengend Berg hoch - bis wir gemerkt haben, dass dies nicht richtig sein kann. Also wieder zurück und wir haben einige Höhenmeter mehr heute auf dem Tacho (1440m, insgesamt aktuell 982 km)...



Als wir dann an die Grenze kamen - zuvor ging der Weg plötzlich über Schotter auf eine sehr gut ausgebaute 2-spurige Strasse noch in Montenegro - waren wir doch etwas verblüfft: keine Kontrolle, dafür auch kein Durchkommen, außer für Radfahrer:



Und im Übrigen teilen sich hier Kühe und Autos gleichermaßen die neue Straße...


Wir sind dann Komoot gefolgt und durch den ersten Küstenort gefahren, der eine einzige Baustelle war. Mit den Rädern konnte man über kleine Holzstege an Baumaschinen durchkommen - aber es war schon ein Erlebnis. Allerdings sind wir dann später wieder auf die gute neugebaute Straße gekommen, die wohl oberhalb des Dorfes vorbeilief. Da wir nach der langen Strecke bei der Hitze und dem Umweg doch recht geschlaucht waren (und wir hatten nur wenig gegessegn, da es bei dem 2. Gipfel nur Knabbersachen gab), somit haben wir bei der ersten Gelegenheit eines Schlafplatzes mit Restaurant zugeschlagen und es uns im Panorama Restaurant gut gehen lassen. Sehr gutes Essen und Unterkunft und freundliches Personal - ein guter Start in Albanien!



Wir hoffen. dass es so weiter geht! Danke für eure Kommentare!



 
 
 
  • Andreas Greff
  • 18. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Heute ging es nach einem guten Frühstück im Hotel die Serpentinenstraße von Kotor hoch bis 1109 m.




Die Serpentinen selbst sehen dabei so aus - ließen sich aber gut fahren, tlw. besser mit dem Fahrrad als mit dem Auto, weil die öfter mal mit den Bussen kämpfen mussten...:



Schon recht früh bei der ersten Fotopause beim Anstieg stießen Theresa und Piet dazu, die die gleiche Strecke heute von Kotor bis zu dem Campingplatz in Rijeka Crnojevica, bei dem sehr schönen Skadarsko-Binnensee. Die Blicke in die Bucht von Kotor waren einmalig!



Kurz vor dem Gipfel gab es noch eine zünftige Brotzeit in einem sehr alten Gasthaus von 1881. Leider müssen wir hier unser Radler selbst mischen - ist in Montenegro wohl nicht bekannt als Getränk. Aber immerhin haben uns die Passanten beim Hochstrampeln öfter mal anerkennend zugerufen!



Der Höhepunkt des Tages war aber sicher die Abfahrt nach dem Gipfel, speziell die kleine Strasse oberhalb des Tunnels für die Autos, wo wir mit unseren Rädern noch einige Höhenmeter drüber waren. Und dann kurz vor dem Campingplatz eine sehr lange schöne Abfahrt mit bestem Belag, die gar nicht enden wollte.




Der Campinplatz lag direkt an einem Ausläufer des Sees, mit herrlichem Rasen, wo wir unsere vier Zelte schön aufbauen konnten.



Heute waren es immerhin 56 km mit 1300 Höhenmetern. Morgen geht es dann rüber nach Albanien!

 
 
 
  • Andreas Greff
  • 17. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Mai

Nach dem regenreichen Tag gestern hat uns heute morgen der blaue Himmel mit praller Sonne begrüßt. Nach einem guten Frühstück waren wir um 10:00 Uhr auf dem Rad in Richtung Kotor, aber die Panorama-Strecke entlang des Fjords bzw. der Seen.



Es sollten heute nur 45 km werden, da wir früh in Kotor ankommen wollten, um die Stadt zu erkunden - und ab 16:00 Uhr waren wir auch schon zum Sightseeing dort unterwegs. Aber vorab sind wir an tollen Strandabschnitten vorbeigekommen, die uns bei etwas wärmerem Wetter sicher zum Baden verlockt hätten.



An der Bucht von Kotor lagen zwei interessante Städte, einmal Risan und danach Perast, die auch geschichtlich sehr interessant sind. In Risan haben wir auch zu Mittag gegessen - hier hat sich damals die ehemalige Königin Teuta das Leben genommen, da sie als Seeräuberin zu mächtig wurde und sich der römischen Kontrolle unterstellen sollte. Heute steht an der Stelle, wo sie sich zu Tode gestürzt haben soll, das Möwenpick-Teuta-Hotel. Perast ist bekannt für seine zwei vorgelagerten kleinen Inseln, u.a. mit der Kirche "Lady of the rock". Die Inseln scheinen auf dem Wasser zu schweben (gibt hier wohl keinen Tidenhub).



Dann ging es einen tollen Küstenweg entlang bis nach Kotor. Und es gab sogar zwischendurch eine Radwegemarkierung auf der Straße und wir wurden als Radfahrer gegrüßt - was uns in Kroatien sehr selten passiert ist...


Unser Hotel in Kotor hatten wir wieder direkt in der Altstadt gebucht - und die Stadt ist wirklich eine Reise wert. Besonders die Stadtmauer, die auf den Berg hoch geht, ist imposant. Aber seht selbst... speziell ist übrigens die Katzenliebe hier, es gibt extra einen Park für Katzen und ein Katzenmuseum.



Mit den 45 km heute (14,3 km/h Schnitt) sind es dann insgesamt 850 km. Morgen geht es die berühmten Serpentinen hoch auf 1000 m für einen (hoffentlich) tollen Ausblick bei blauem Himmel...


 
 
 
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