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Blog Udo & Andreas

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2026 - Kroatien-MNE-AL-Korfu

Von Zagreb über Montenegro und Albanien bis Korfu

  • Andreas Greff
  • 16. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Heute sollte es über die Grenze gehen nach Montenegro - und wir haben es auch geschafft, trotz sintflutartiger Regenfälle...

Aber erst ein Frühstück bei uns vor der Unterkunft, bevor es drei Kilometer berghoch ging. Da unsere Unterkunft direkt vor dem Kastell lag, gab es heute Nacht auch noch schöne Nachtansichten.



Haben wir die ersten Kilometer noch trocken überwinden können, kamen schon bald die ersten Regenschauer über uns - also kurzen Zwischenstopp beim Bäcker und einen Burek bzw. einen Käsestrudel zur Stärkung einnehmen. Dann weiter, bis der Regen wieder stärker wurde und wir am Flughafen von Dubrovnik einen Zwischenstop einlegen mussten... Danach frohen Mutes nach abflauendem Regen wieder weiter - bis es dann wieder sehr stark regnete, im wahrsten Sinne des Wortes sintflutartig - nur gut, dass wir uns rechtzeitig unterstellen konnten.



Nach diesem Sturzregen habe ich mir dann erst einmal wieder die Regenhose angezogen - wer weiß, was noch kommt - und im Übrigen hat sie auch etwas mehr gewärmt, da es mittlerweile nur noch 12-13 Grad "warm" war. Es ging dann jedoch fast ohne nenneswert viel Regen weiter Richtung Grenze - und erstaunlicherweise mal mit RÜCKENWIND (was für ein Gefühl...)! Und die Sonne kam in Montenegro auch wieder raus!



Gefahren sind wir dann noch bis Herceg Novi und damit knapp 50 km heute - war auch geplant als kurze Tour, da wir ja den Wetterbericht gelesen hatten. Ausserdem kommen wir so morgen recht früh in Kotor an und können uns da etwas umschauen, bevor es dann bei angeblich schönem Sonnenschein am Montag in die Berge geht - 1000 m hoch.


Am Abend haben wir uns dann nach diesem feucht-kalten Tag ein gutes Abendessen gegönnt - erstaunlich lecker und toll, was wir hier nicht erwartet hatten. Aber immerhin ist Montenegro auch seit 1991 der erste ökologische Staat der Welt - wer hätte das gedacht.



Mit den 50 km heute sind wir dann bei 805 km bei einem Schnitt von 13,2 km/h (ja, heute sind wir es langsam angegangen...).



 
 
 
  • Andreas Greff
  • 16. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Mai

Gestern haben wir uns bei noch tollem Wetter in dem kleinen Örtchen Žuljana ("Juljana" ausgesprochen) schön ausgeruht, hatten ein tolles Frühstück und waren 2x baden an verschiedenen Stränden und wieder gut Abendessen - was will man mehr am Vatertag?



Am Freitag sind wir dann früh um 9:00 Uhr aufgebrochen, es war starker Gegenwind mit bis zu 33 km/h angesagt und wir wollten die 80+ km bis Dubrovnik hinter uns bringen. Dazu sind wir auch die meist kürzeste Strecke gefahren mit nur 1020 Höhenmetern - nach Komoot hätten wir über 1400 Höhenmeter gehabt und hätten sicher 1-2 Stunden länger gebraucht. Immerhin hat es nur ganz kurz mal leicht geregnet - ansonsten nur Wind - gegen uns...


Aber wir sind an tollen Orten vorbeigekommen, z.B. Ston, eine mittelalterliche Stadt mit der längsten europäischen Stadtmauer nach der chinesischen Mauer:



Auf dem Weg weiter fanden wir Hinweise auf Flußschildkröten, die hier ihr Revier haben - und prompt läuft uns eine kleine über die Straße, die wir natürlich sofort in Sicherheit bringen mussten.



Es ging dann weiter über die D 8 - die diesmal nicht ganz so stark befahren war. An dem Örtchen Trsteno stehen zwei 400 Jahre alte Platanenbäume - schon sehr imposant - leider gab es kein Café anbei...



Nach knapp 75 km kam dann endlich Dubrovnik in Sicht - mit der großen Brücke über den Dubrovnik-Fluß. Unser Apartment für diese Nacht war direkt oberhalb der Altstadt gelegen, direkt an dem Kastell, so dass wir uns von oben der Stadt genähert haben. Glücklicherweise haben die Kreuzfahrtschiffe gerade abgelegt.



So waren wir schon um 17:00 Uhr angekommen! Danach schnell frisch gemacht und auf in die volle Altstadt, die trotz "schlechtem" Wetter (18°C, Wind und keine Sonne) recht voll war. Aber schon beeindruckende Bauten dort:



Abends haben wir dann eine Super-Fischplatte gegessen mit Malvesier-Weißwein aus der kroatischen Region Istrien. Danach - es war Freitag - noch etwas tanzen im ELYX und die Nachtansicht von Dubrovnik genossen.



Heute haben wir trotz teilweise starkem Gegenwind eine Durchschnitts-geschwindigkeit von fast 14 km/h erreicht und sind knapp über 80 km geradelt. Damit haben wir in Summe 755 km hinter uns, über die Hälfte der geplanten 1500 km!



 
 
 
  • Andreas Greff
  • 13. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Heute sollte es weitergehen auf die Halbinsel Pelješac vor Dubrovnik. Zuvor konnten wir am Abend noch einen schönen Sonnenuntergang und ein gutes Abendessen genießen. Und ich war die Nacht nicht allein - eine kleine Katze hatte es sich auf meinen Badelatschen bequem gemacht - die Kieselsteine sind selbst für Katzen zu piekig...



Nach einem Self-made-Frühstück mit Cappu von Udo ging es dann los - um 14:15 h ging unsere Fähre auf die Halbinsel - die 50 km sollten in 4 h locker zu packen sein. Auf halber Strecke endlich mal bei Plondine angehalten (einer der Supermarktketten hier) und Gebäck und etwas Milch eingekauft, nebenan gab es den Cappucino dazu (in den einfachen Bars/Cafés gibt es nichts zu essen - muss man sich ggf. selbst etwas mitbringen).


Unterwegs einige steile Hügel, aber eine geile Landschaft! Gegen 13:00 Uhr waren wir schon an unserem Fährhafen in Ploce angekommen und konnten uns noch in Ruhe stärken bei Pizza und Spaghetti Carbonara e una Coca Cola...



Um 15:15 waren wir dann auf der Halbinsel, wo wir uns für einen Campingplatz in Žuljana entschieden hatten - also noch ca. 26 km (Punkt B auf der Karte). Aber dafür mussten einige Höhenmeter überwunden werden - heute waren es knapp 1100 m hoch... immerhin bei einem Schnitt von 14,5 km/h (und Gegenwind...)!



Teilweise verlief die Route entlang des EV 8 - aber diesmal war der Belag 1A! Und die Aussicht von oben (immerhin 400 m hoch) war grandios! Aber die knapp 8 km berghoch bei strahlendem Sonnenschein und bis 13-15% Steigung waren schon eine Herausforderung. Aber auf den Gipfeln wurden wir dafür mit einem super Ausblick belohnt.



Dann ging es über mehrere Kilometer nur bergab mit max. 52 km/h, um über einen tollen Höhenweg nach Žuljana zu gelangen. Das kleine Dörfchen sollte angeblich 2 Campingplätze haben - und sah schon beim Hinunterfahren bezaubernd aus. Es stellte sich dann heraus, dass der Campingplatz im Ort nahe am Wasser noch zu ist, wie uns Zdravko mitteilte, der gerade vorbeikam und seinen Rasenschnitt wegbringen wollte. Aber er habe übrigens auch ein Appartment zu vermieten - gleich da vorne und direkt am Meer. Wir haben uns das nur kurz angesehen, uns in die Augen gesehen, und gesagt: das nehmen wir! Etwas Besseres konnte uns nicht passieren - denn obwohl der Ort wirklich klein ist, ist nebenan ein kleiner Supermarkt und auch ein Restaurant (wo wir köstlich zu Abend gegessen haben). Zdravko hat uns dann noch seinen selbst erzeugten Rotwein und Eier, Oliven und Salat vorbeigebracht - Udo hat Brot zum Frühstück besorgt - und wir haben entschieden, hier einen Ruhetag zu machen morgen, da wir dann auch mal Wäsche waschen können. Und baden kann man natürlich auch... alles noch vor dem Sonnenuntergang.



Am Ende ging die Sonne noch weiter unter - und Udo hat dies als heutiges Abschiedsbild auserkoren:



So haben wir heute knapp 90 km hinter uns gebracht (12 davon auf der Fähre) - also auf dem Fahrrad ca. 78 km, somit in Summe 675 km und knapp 7000 Meter hoch gefahren. Morgen dann Ruhetag - wahrscheinlich wenig zu berichten...



 
 
 
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