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Blog Udo & Andreas

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2025 - Norwegen

  • Andreas Greff
  • 25. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute klingelte der Wecker um 5:00 Uhr, damit wir möglichst alleine und hoffentlich mit der Morgensonne auf den Preikestolen stehen können.

Die Nacht in unserer Halbtonne war recht angenehm, eher kuschelig warm und man hatte auch schon mal das Gefühl, an Luftmangel zu ersticken (wir hatten den Lüfter wegen des Krachs abgestellt, der eigentlich für einen kleinen Durchzug sorgen sollte). Aber ohne Zudecke ging es dann doch recht gut.


Der berühmte Felsvorsprung sollte von uns aus in 4,1 km erreicht sein - also in ca. 2 h.

An dem See oben ist unsere Tonne
An dem See oben ist unsere Tonne

Ohne Frühstück mit vorgepacktem Rucksack und voller Wasserflasche ging es dann schon kurze Zeit später steil bergauf (was auch ohne Fahrrad anstrengend war…). Oben hingen leider immer noch die Wolken, so dass wir die Hoffnung auf Sonne eh schon begraben hatten - aber hoffentlich nicht nur dichter Nebel…

Unterwegs kam etwas Nieselregen auf, aber es waren nur wenig andere Wanderer unterwegs (die meisten kamen uns alle beim Abstieg entgegen).



Je höher es ging, umso näher kamen wir den Wolken, aber sie waren zumindest noch über uns - also relativ gute Sicht!



Und dann war es soweit: wir waren am Preikestolen! Und Sicht nach unten, wo es sich nur wenige Minuten danach komplett zuzog und man nicht mehr den Fjord sehen konnte (was für ein Glück wir haben!).



Beim Abstieg fing es dann leicht an zu nieseln und unten angekommen nach knapp 4h wurde der Regen auch etwas mehr.

Wir haben uns gleich in das gerade eröffnete Hiker‘s Café gesetzt und das Frühstück nachgeholt, u.a. mit einer Preikestolen-Waffel:

Am Nachmittag geht es noch in die Sauna und Udo chillt derweil in der Tonne:

Abends essen wir dann im angrenzenden Hotel (gestern gab es ja Spaghetti mit Zwiebeln und Tomatensauce á la Udo bei uns an der Tonne).


Morgen geht es dann runter nach Stavanger - eine Nacht mal wieder im Hotel!


 
 
 
  • Andreas Greff
  • 24. Juli 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Heute nur ein kurzer Blog, da es morgen früh raus geht auf den Preikestolen (zu Fuß). Unser Tag begann sehr gut mit Sonnenschein und Frühstück und dann wieder ab auf die Strecke.

Heute nur 60 km, aber wieder 1140 m hoch (und 920 runter, also zusammen wieder 2060 Höhenmeter).

Die kleinen Hügel waren echt nervig - immerhin schien die Sonne moderat und es hat wieder nicht geregnet.



Es gab traumhaft schöne Ecken, die man nicht alle per Foto so schnell festhalten konnte.


Heute Abend schlafen wir in kleinen Halb-Tonnen - mal sehen, wie man da schläft… Morgen dann wieder mehr!



 
 
 
  • Andreas Greff
  • 23. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Heute sind wir nach einer kuscheligen Nacht mit einem super Frühstück gestartet im Energihotellet:

Das gab dann etwas Kraft für die Strecke, bei der es auch wieder 600 m hoch ging - aber viel steiler als gestern (12-13%) und wir hatten heute den Tunneltag mit 13,8 km von unseren 80 km nur im kalten Tunnel (man kommt sich vor wie im Kühlschrank, nur ist es lauter, wenn sich Autos nähern, was wie eine herandonnernde Panzerbatallion klingt). Hier die Tour von Nesflaten nach Hjelmeland:

Das Wetter war zu Beginn etwas kühler (mit Nebel über dem Fjord), aber ständig mit Sonne, die ab Mittag immer stärker wurde. Wieder ein toller Tag und fast ohne Regen - denn die letzten Minuten vor der Fährfahrt kamen noch einige dicke Tropfen, aber nur für 5 Minuten !



Dann kam der steile Anstieg, der kein Ende nehmen wollte und wo ich mein Rad bei 12-13% Steigung oft schieben musste - dabei immer die fiesen blinden Fliegen abwehrend. Die Straße selbst war wieder klein und ohne viel Verkehr. Deshalb hatten wir uns auch komplett für die Straße entschieden, obwohl Komoot uns den ersten Teil über einen Parallelweg mit 30% Steigung schicken wollte. Hinter dem roten Haus sieht man den „Weg“ - dann würden wohl jetzt noch mit hochtragen beschäftigt sein.



Wie immer, war nach dem Anstieg und einem 30-minütigen Päuschen die 12 km-lange Abfahrt traumhaft (den kompletten 15-minütigen, ungekürzten Mitschnitt könnt ihr gerne per Email anfordern :-))

Unten ging es wieder an Fjorden und durch Tunnel bis zu unserer Fähre in Neswik, die uns zu unserem Campingplatz in Hjelmeland gebracht hat.



Hier gab es Abends ein einfaches aber gutes 3-Gänge-Menu und ein kühles Bier - und dann den Kopf ins Zelt für die morgige Tour: die letzten 60 km bis zu unserer Wanderung zum Preikestolen.

 
 
 
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